XRP-Kurs bricht auf 1,10 US-Dollar ein – Liquidationswelle trifft Token
Ein Ausverkauf drückt den XRP-Kurs auf ein Mehrmonatstief, während die Marktkapitalisierung hinter USDC zurückfällt.
XRP ist nach einer Welle von Zwangsliquidierungen auf ein Mehrmonatstief von rund 1,10 US-Dollar gefallen. Der massive Ausverkauf drückte die Marktkapitalisierung der Kryptowährung unter eine wichtige Schwelle und spiegelt die aktuelle Unsicherheit am Markt wider.
Liquidationswelle drückt den XRP-Kurs
Der Preis für den Token des Ripple-Netzwerks verlor weitere fünf Prozent und durchbrach die wichtige Unterstützung bei 1,20 US-Dollar. Besonders hohes Handelsvolumen beschleunigte den Absturz, was stark auf erzwungene Liquidierungen hindeutet.
Zeitweise rutschte die sechstgrößte Kryptowährung auf 1,09 US-Dollar ab. Auf diesem Niveau traten erste Käufer in den Markt ein und stabilisierten den Kurs vorerst.
Marktkapitalisierung fällt hinter USDC zurück
Der jüngste Preisverfall hat weitreichende Folgen für das globale Krypto-Ranking. Mit einer Bewertung von nun unter 75 Milliarden US-Dollar musste der digitale Vermögenswert seinen Platz an den Stablecoin USDC abtreten.
Zusätzlich spiegelt der breitere Krypto-Markt eine extrem negative Stimmung wider. Der Fear & Greed Index ist als Reaktion auf makroökonomische Unsicherheiten in den Bereich der extremen Angst gerutscht.
XRP-ETFs verzeichnen weiterhin Zuflüsse
Trotz der fallenden Kurse zeigen institutionelle Produkte eine gewisse Resilienz. XRP-ETFs verbuchten zuletzt frische Zuflüsse in Höhe von rund vier Millionen US-Dollar.
Damit steigen die kumulierten Investments in diese börsengehandelten Fonds auf etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Dies zeigt, dass langfristig orientierte Anleger den Preisrückgang für Einstiege nutzen.
Wichtige Kursmarken für die kommende Zeit
Analysten blicken nun gespannt auf die technische Entwicklung des Altcoins. Die Zone zwischen 1,09 und 1,10 US-Dollar fungiert als kritische Unterstützungslinie.
Sollte dieser Bereich nicht halten, rückt die Marke von 0,92 US-Dollar in den Fokus. Für eine glaubhafte Erholung muss der Kurs zunächst den Widerstand bei 1,12 bis 1,13 US-Dollar nachhaltig überwinden.


