XRP Ledger: Ripple-Manager kündigt native Kredite und DeFi-Renditen an
Ein neues Update bringt native Kredite und DeFi-Renditen direkt auf den XRP Ledger der Kryptowährung Ripple.
Das XRP-Ökosystem steht vor einer bedeutenden Erweiterung im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi). Ein hochrangiger Ripple-Manager hat bestätigt, dass native Kredit- und Renditeprodukte in Kürze auf dem XRP Ledger eingeführt werden.
SOIL treibt DeFi-Integration auf dem XRPL voran
Das institutionelle Kreditprotokoll SOIL plant die Integration des sogenannten XRPL Lending Protocol. Damit möchte das Unternehmen die erste Anwendung werden, die diese neuen Standards auf der Blockchain nutzt.
SOIL bietet bereits dezentrale Dienstleistungen mit dem Stablecoin USDC, dem neuen Ripple-Stablecoin RLUSD sowie dem nativen Token der Plattform an.
Neue Standards XLS-65 und XLS-66 vor Aktivierung
Um die Kreditvergabe und die Generierung von Renditen direkt auf dem Distributed Ledger zu ermöglichen, müssen neue technische Standards eingeführt werden.
Das Protokoll strebt eine zeitnahe Aktivierung der Upgrades XLS-65 und XLS-66 an. Diese Netzwerkanpassungen sollen eine reibungslose und sichere Implementierung der neuen Funktionen gewährleisten.
Wachstum für das Ökosystem der sechstgrößten Kryptowährung
Mit dieser Entwicklung baut Ripple seine Anwendungsfälle im stark umkämpften DeFi-Sektor weiter aus. Nutzer erhalten künftig nativen Zugang zu Krediten und können Erträge direkt über dezentrale Applikationen erwirtschaften.
Der Ripple-Manager Reece Merrick begrüßte die technischen Fortschritte öffentlich und befeuerte damit den Optimismus der Community. Ein offizielles Startdatum für die neuen DeFi-Dienste steht jedoch noch aus.


